Einmal im Jahr faste ich zuhause, während der Alltag weitergeht. Sogar als Fastenleiterin stellt das sehr hohe Anforderungen an meine Disziplin. Die Bewegungseinheiten habe ich in meinem Tagesablauf immer eingebaut, das ist weniger das Problem. Aber die Ruhe- und Reflexionsphasen, die kommen zuhause einfach viel zu kurz! Auch wenn ich das Glück habe, dass meine Familie – natürlich auch wegen meines Berufes – Verständnis hat und mir entsprechende Unterstützung gibt, kann man die Einflüsse, die von außen kommen, leider nicht ausblenden.
Ich empfehle deshalb allen, die im Alltag – sozusagen ambulant, und nicht während eines Urlaubs – fasten wollen, sich einer Fastengruppe und unter Anleitung einer Fastenleiterin anzuschließen. Bei den regelmäßigen Treffen mit der Gruppe hat man die Möglichkeit, immerhin kurz den Alltag hinter sich zu lassen und gemeinsam eine Sport- und/oder Entspannungsauszeit zu nehmen.
Daneben sollte man sich schon zu Anfang einen individuellen Fastenplan erstellen (lassen), der auch die entsprechenden Bewegungs- und Ruhephasen einplant und individuell auf den „normalen“ Alltag abgestimmt ist.
Wenn man so, mit entsprechender Unterstützung, in der Lage ist ein tolles Fastenerlebnis zu haben, wird man es auch schaffen, diese positiven Eindrücke und Erfahrungen mit hinüber in die Zeit nach dem Fasten „zu retten“. Denn Bewegung, Ruhe und bewusste Ernährung – eingebettet in den normalen Alltag – erhöhen unsere Lebensqualität, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Suche in Gesundes Fasten
Links
-
Die aktuellsten Tipps
-